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30. Juni 2018 endet die laufende Ausschreibung / DFB

Julius Hirsch Preises 2018

Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises erinnert der DFB an den 1943 in im KZ Auschwitz ermordeten deutschen Nationalspieler jüdischen Glaubens. Der schnelle und torgefährliche Angriffsspieler gehörte vor dem ersten Weltkrieg zu den populärsten Fußballern Deutschlands und wurde 1910 mit der dem Karlsruher FV und 1914 mit der Spielvereinigung Fürth Deutscher Meister. Ausgezeichnet werden Personen, Initiativen und Vereine, die sich als Aktive auf dem Fußballplatz, als Fans im Stadion, im Verein und in der Gesellschaft beispielhaft und unübersehbar für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen und gegen Antisemitismus und Rassismus, für Verständigung und gegen Ausgrenzung von Menschen und für die Vielfalt aller Menschen und gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzent.

Ausschreibung

Sonntag, 10. Juni 2018 Bewerbungsschluss /Deutsche Akademie für Fußballkunst / Nürnberg

Deutscher Fußball-Kulturpreis 2018

Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur vergibt 2018 einen Förderpreis. Gefragt sind nachhaltige, innovative Projekte aus ganz Deutschland, die sich an Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre richten. Fußball ist dabei der sportliche oder inhaltliche Anknüpfungspunkt, um die Heranwachsenden für Themen und Aktivitäten zu begeistern, die weit über den Sport hinausgehen und abseits alltäglicher Lerninhalte und -formate liegen. Die Auszeichnung will gleichzeitig dazu ermutigen, auf diesem Weg weiterzugehen, weshalb die Nachhaltigkeit der Projekte ein wesentliches Kriterium darstellt. Bewerben können sich alle Projekte, die zwischen Juli 2017 und Juni 2018 in Deutschland durchgeführt wurden, sowie bereits früher begonnene, jedoch in diesem Zeitraum weitergeführte Initiativen.

Bewerbungsformular

Sonntag 3. Juni 2018, 17 Uhr / Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg

Russkij Futbol mit Martin Brand und Julia Glathe/ Lesung​

Der Kosmos des Fußballs in Russland ist hierzulande reichlich unbekannt. Im Vorfeld der WM erzählen und erklären Sport- und Osteuropaexpert/-innen, Wissenschaftler/-innen und Journalist/-innen 120 Jahre russisch-sowjetischen Fußballs als Sport, Massenphänomen, Subkultur und Politikum. Von den Anfängen im Zarenreich über die Wirren des Fußballs in der jungen Sowjetunion, die "blutigen" 1930er und 1940er Jahre, Professionalisierung und Erfolge in den Folgejahrzehnten, die postsowjetische Transformation bis zu Putins politischem Programm "Krieg und Spiele". Nach Nürnberg kommen: Martin Brand einer der Herausgeber des Lesebuchs sowie die Soziologin Julia Glathe vom Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Sie spricht über Hooligans, Neonazis und weltoffene Fankulturen in Russlands Stadien.

Veranstalter: Deutsche Akademie für Fußball-Kultur in Kooperation mit dem Z-Bau Haus für Gegenwartskultur.

Mittwoch 30. Mai - Sonntag 3. Juni 2018 / Maccabi München

Makkabi Junior Games 2018​

Zum ersten Mal in der Geschichte von Makkabi Deutschland finden vom 30. Mai bis 3. Juni in München die »Junior Games« statt. Teilnehmen werden 150 bis 200 jüdische und nichtjüdische SportlerInnen der Makkabi-Ortsvereine aus dem gesamten Bundesgebiet im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Zusätzlich erwarten wir Gäste und Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz, weiterer europäischer Makkabi-Verbänden.Die Athleten messen sich in den Sportarten Fußball, Tischtennis, Tennis, Schach, Basketball und Fechten. Ein modernes Highlight ist die siebte Disziplin: E-Sports – ein »digitales Fußballturnier«. Aber die Spiele beschränken sich nicht nur auf Wettkämpfe. Es wird eine Eröffnungsfeier mit anschließendem Fußball-Freundschaftsspiel und der Teilnahme von Vertretern aus Politik und Profisport geben, mehrere Workshops zu aktuellen politischen, sozialen und kulturellen Themen. Am Freitagabend findet ein gemeinsamer Schabbat statt, Samstagabend eine Party mit jüdisch-israelischem Touch und am Sonntag zu den Finals und Siegerehrungen ein großes öffentliches Familienfest mit Bühnenprogram, Essensbuden und jeder Menge Spaß. Um den europäischen Gedanken zu leben und Deutschland als Gastgeber zu präsentieren, sind auch Gäste willkommen, die nicht als SportlerInnen teilnehmen wollen.

Website

Dienstag, 22. Mai 2018, 19:00 / Deutsches Sport & Olympia Museum, Im Zollhafen 1, 50678 Köln

Sportevents und was sie für Menschenrechte und Zivilgesellschaft bedeuten​

Megaevents wie die Fußball-WM ziehen Millionen von Menschen und ganze Länder in ihren Bann. Was damit zusammenhängt wird oft vergessen: Zum Beispiel die Vertreibung von Einwohner_innen, die Diskriminierung von Migrant_innen und Homosexuellen oder die Einschränkung der Versammlungs- und Pressefreiheit. Deutlich wird das nun wieder bei der Fußball-WM 2018 in Russland. Fast 70 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta wollen wir die WM in einen größeren Zusammenhang stellen. Ob Olympia in Peking, die Eishockey-WM in Belarus oder Formel 1 in Bahrain. Wie kann man Zivilgesellschaften vor Ort unterstützen, ohne sich mit Überlegenheit in den Vordergrund zu stellen? Wie lässt sich klar machen, dass unser Stadionvergnügen auch mit der Ausbeutung asiatischer Trikot-Näherinnen zu tun hat? Und wie können Vereine, Spieler_innen und Fans auch vor Ort, bei uns in Deutschland, Verantwortung übernehmen? Diskutieren Sie mit uns darüber! Der Sportjournalist Ronny Blaschke eröffnet mit einem Vortrag den Abend . Anschließend diskutieren wir mit Expert_innen aus Fußball, Zivilgesellschaft und Ihnen…!

Flyer

Samstag 28. April 2018 / Freundschaftsspiel des FC Ente Bagdad gegen die Ultras von Mainz 05

Enten tragen Kippa und setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus​

Anlässlich der wiederholten Angriffe auf Menschen jüdischen Glaubens wird der FC Ente Bagdad werden beide Teams im Rahmen eines Freundschaftsspiels vor dem Anpfiff mit Kippa auflaufen.Es ist beschämend, dass Menschen jüdischen Glaubens sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen. Wir können nicht akzeptieren, wenn in unseren Städten, die seit Jahrhunderten vom jüdischem Leben geprägt sind, jüdische Familien heute versuchen, nicht mehr aufzufallen, ihre Kinder aufgrund von Fremdenhass von Schulen nehmen oder ihre Chanukkaleuchter nicht mehr ans Fenster stellen. Antisemitische Übergriffe sind Angriffe auf jeden einzelnen von uns.

Sonntag, 15. April 2018 / Frankfurt

Spieltag gegen Antisemitismus am 15.4.2018

So wie die deutschen Profivereine im Zuge der "Nie wieder"-Aktion am Tag der Auschwitzbefreiung an den Horror des Holocausts erinnern, rufen wir, der FC Gudesding Frankfurt , die Amateurvereine - zunächst im Kreis Frankfurt - zu einem Spieltag gegen Antisemitismus auf. In einer Zeit, in der rechte Hetzer in den Bundestag gewählt werden, antisemitische Parolen vermehrt zu hören sind und antisemitische Taten markant zunehmen, muss der Sport auf allen Ebenen seine Stimme erheben. Gerade in Frankfurt, der Stadt der vielen Nationen und Kulturen, wollen wir ein Zeichen setzen und im Geiste von Julius Hirsch, dem überragenden Fußballer, den die Nazis 1943 ermordet haben, bekunden: Antisemitismus im Fußball - kick it out!

April – Juni 2018 / Bundesweite Vorträge mit Ronny Blaschke

Fußball und Menschenrechte

Vertreibung, Diskriminierung, unmenschliche Arbeitsbedingungen: Sportereignisse wie die Fußball-WM 2018 in Russland gehen mit der Aushöhlung von Menschenrechten einher. Wie können Zivilgesellschaften in autokratisch regierten Ländern unterstützt werden, ohne sich mit Überlegenheitsdenken in den Vordergrund zu stellen? Wie kann ein Bewusstsein dafür entstehen, dass unser Stadionvergnügen mit der Ausbeutung asiatischer Trikotnäherinnen zu tun hat? Wie könnte ein Megaevent aussehen, das tatsächlich niemandem schadet? Die Vorträge finden in verschiedenen deutschen Städten statt.

Weitere Info

Dienstag, 27. März 2018, 10. - 17. Uhr /DFB, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

„ANGEKOMMEN IM VEREIN - EHRENAMT UND TEILHABE IM FUSSBALL“

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM), die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Deutsche Fußball-Bund lädt zu einer Tagung zu ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement im Fußball mit einem Fokus auf das Thema Integration ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Anreise- und ggfls. Übernachtungskosten müssen die Teilnehmer/innen selbst tragen.

Tagung ist ausgebucht.

Programm

Donnerstag, 22. März 2018, 19 Uhr / NS-Dokuzentrum München, Briennerstraße 34

„ln Farben getrennt - in Erinnerung vereint" - Projektvorstellung

Die Gedenkstättenfahrt des Fanprojekts München ist ein Projekt mit den beiden Fußballvereinen TSV 1860 München und FC Bayern München sowie deren Fanszenen. Das Projekt befasst sich mit dem historischen Kontext des Nationalsozialismus mit Bezug zu den Vereinen und soll die Teilnehmenden für die Herausforderungen der Gegenwart sensibilisieren, sowie die Kultur des Erinnerns bestärken. lm Mittelpunkt des Projekts steht eine Fahrt nach Oswiecim/Polen für Fans aller Altersgruppen mit dem Besuch der dortigen KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Zur Vorbereitung auf diese Fahrt fanden Studientage im NS-Dokuzentrum München und in der KZ-Gedenkstätte Dachau statt, die neben dem geschichtlichen Kontext einen besonderen Fokus auf die Bedeutung der Stadt München als ehemalige ,,Hauptstadt der Bewegung" richteten. Das Programm wird für beide Fanszenen angeboten, wobei die Studientage und Fahrten getrennt durchgeführt wurden. Die Projektvorstellung greift auch die Rolle des Fußballs in der NS-Zeit sowie dessen Bedeutung für die heutige Erinnerungsarbeit auf. lm Anschluss diskutieren Mitarbeiter des Fanprojekts mit Vertreterinnen und Vertretern aus Fußball und Gesellschaft über die Notwendigkeit des Lernens aus der Geschichte.

21. - 25. März 2018 / OŚWIĘCIM (KZ-Gedenkstätte Auschwitz)

Auf den Spuren von Julius Hirsch / Gedenkstättenfahrt

Der 75. Jahrestag seiner Deportation ist nun Anlass für die DFB-Kulturstiftung, eine Spurensuche aufzunehmen und die Erinnerung an Julius Hirsch auch an den Ort seiner Ermordung zu tragen: in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Mit einer vielfältigen Gruppe aus Fußballfans, Mitgliedern aus DFB-Vereinen und erinnerungspolitisch interessierten Menschen möchten wir vor Ort ein Zeichen setzen für die Wichtigkeit der Erinnerung an den Holocaust, die auch in Zukunft von vielen gesellschaftlichen Akteuren getragen werden muss.

Einsendeschluss ist Freitag, 24. November 2017.

Programm

16. - 18. März 2018

FACTSHEET SPIELTAG „STRICH DURCH VORURTEILE“

Am 27. Spieltag setzen die DFL Stiftung und der gesamte Profifußball ein gemeinsames Zeichen gegen Diskriminierung und für ein vorurteilfreies Miteinander. Das Motto soll durch einheitliche Aktionen (Ballbranding / Einlaufshirts / Stadiondurchsagen etc.) in allen Stadien der Bundesliga und der 2. Bundesliga transportiert werden. Das Spiel Wolfsburg –Schalke (17.03.18, 18:30) wird für zusätzliche Maßnahmen genutzt.

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Dienstag, 13. März 2018, 19 Uhr / Riff Raff, Tegernseer Landstr. 96, München / Löwenfans gegen Rechts

"Fieberwahn - wie der Fußball seine Basis verkauft" / Buchvorstellen mit Christoph Ruf

Hinter der glitzernden Fassade des Profifußballs brodelt es. Fans fühlen sich entmündigt und schikaniert, die Proteste gegen Kommerzialisierung und Kollektivstrafen nehmen an Vehemenz zu und werden längst nicht nur von Ultras getragen. An der Basis, von den Amateurvereinen bis zur 3. Liga, wächst die Wut auf Verbände, die sich nur noch um die Branchenriesen kümmern. Und vor der Tür lauern Veränderungen, die das Ende des Volkssports Fußball einläuten. Christoph Ruf hat mit Fans, Funktionären und Trainern gesprochen. Sein Fazit: Der deutsche Fußball sägt gerade den Ast ab, auf dem er sitzt.

Mittwoch, 7. März 2018 / 19.05 Uhr Supporters Crew 05 Göttingen, Obere Masch Str. 10

Ausstellungseröffnung "Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball" mit Klaus Schultz

Die Ausstellung beschreibt die Bedeutung von Juden im deutschen Fußball, deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus, Neugründung nach 1945 und nimmt auch den heutigen Rassismus im Stadion auf. Dazu gibt es ein Begleitprogramm

Mittwoch, 14. März, 19.05 Uhr "Antisemitismus im (ost)deutschen Fußball" / Vortrag Ralf Fischer (Journalist)
Donnerstag, 22. März, 19.05 Uhr "Ultras - wo Männer gemacht werden" / Vortrag Simon Volpers (Journalist)
Montag, 9. April, 19.05 Uhr "Unser Verein ist judenfrei!" - Ausgrenzungen im deutschen Sport.

Mittwoch, 1. März 2018 / 19 Uhr Hauptbahnhof Karlsruhe

Gedenken an Julius Hirsch und weitere Opfer des Nazi-Regimes

Das Fanprojekt Karlsruhe erinnert am 75. Jahrestag der Deportation in das KZ Auschwitz an Julius Hirsch und 7 weiter Juden aus Baden mit einer zentralen Gedenkfeier.

Montag, 5. Februar 2018, 19.04 Uhr / Schalke Museum - Willy-Brandt-Allee 50, Gelsenkirchen

Sondereröffnung zur Ausstellung

Ab dem 16.01.2018 ist im Vereinsmuseum in der Veltins-Arena die Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden – Juden im deutschen Fußball“ zu sehen. Dazu wird am 05.02.2018 auch die 25-jährige Arbeit der Schalker Faninitiative, aktueller Träger des Julius-Hirsch-Preises des DFB, präsentiert und auf zahlreiche bewegende Projekte und Aktionen zurück geblickt.Im Namen der Schalker Faninitiative und des Schalke Museums laden wir Sie herzlich zur Sondereröffnung am 05.Februar 2018 in das königsblaue Vereinsmuseum ein. Wir hoffen auf einen kurzweiligen und anekdotenreichen Abend mit einem spannenden Rückblick auf die wichtige Arbeit der Schalker Faninitiative gegen Rassismus und Diskriminierung.

Sonntag 28.Januar 2018 / 11.00 Uhr Erlebniswelt FC Bayern München

Zwischen Exil und Heimat: Kurt Landauers Briefwechsel mit Maria Baumann

„!Nie wieder“ ist eine Botschaft, die man nicht oft genug sagen kann – der FC Bayern lädt anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußballs“ zu einer Lesung ein. Diese Zeitdokumente – ein eindrucksvoller Briefwechsel von Kurt Landauer und seiner langjährigen Vertrauten sowie späteren Ehefrau Maria Baumann – stammen aus den Jahren von 1944 bis 1947. Auszüge hiervon werden von den Ensemble-Mitgliedern der Kammerspiele, Maja Beckmann und Stefan Merki, vorgetragen. Die Lesung eröffnet unbekannte Einsichten in die Familiengeschichte Landauers aus der Vorkriegszeit, seine Emigration in die Schweiz und die Nachkriegsjahre in München. Rund 70 Jahre nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt und zum FC Bayern kann durch die Veröffentlichung des bisher unbekannten Nachlasses erstmals ein aufschlussreicher Lebensbericht vorgestellt werden. Die Geschichte Kurt Landauers, der zwischen 1913 und 1951 insgesamt 18 Jahre Präsident des FC Bayern war, ist untrennbar verstrickt mit jener des heutigen deutschen Rekordmeisters.

Tickets für die Matinée im Museum des FC Bayern gibt es zum Preis von 15,- Euro über das Service Team unter 089 699 31-222. Darin enthalten ist der Eintritt in die FC Bayern Erlebniswelt sowie im Anschluss an die Veranstaltung Sonderführungen rund um das Thema. Plätze stehen nur begrenzt zur Verfügung.

Weitere Info

Samstag, 27. Januar 2018 / Bundesweit

Erinnerungstag im deutschen Fußball

Wieder sind Vereine eingeladen, um am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, mit Stadiondurchsagen, Beiträgen im Stadionmagazin und Aktionen an verfolgte Vereinsmitglieder um den Spieltag um den 27. Januar zu erinnern.

Stadiondurchsage

Stadionzeitung

Samstag, 27. Januar 2018, 18.30 Uhr / Gedenktafel Harald-Stender-Platz, Hamburg

Erinnern für die Zukunft - Kein Fußball den Faschisten

Kranzniederlegung, anschließend in den Fanräumen von St. Pauli der Vortrag "Sie werden geschlagen werden, Faschisten" - Widerstand, Solidarität und Selbstbehauptung von Frauen in Konzentrationslagern von Verena Schneider. Heimspiel am 28.1.2018 gegen Darmstadt mit Gedenkminute "Kein Vergeben. Kein Vergessen.".

Flyer

Samstag, 27. Januar 2018,, 19 Uhr / Haus am Dom Mainz, Liebfrauenplatz

"!Nie Wieder - Für Erinnerung und Vielfalt"

Einführung zum Film „Liga Terezin“ von Oded Breda, der über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe berichten wird. Anschließend ein Diskussionsrunde mit Oded Breda, Stefan Zwicker und Johannes Gerster Schon um 15 Uhr wird zu einem Fußballspiel Ente Bagdad gegen. Makkabi Frankfurt Enten-Arena (Ulrichstr. 38, Mainz) eingeladen.

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19.30 Uhr / FANport Münster - Stadtbücherei Münster, Altersteinweg 11

Rassistische Ideologie und Methoden der „Identitären Bewegung"

Für Entsetzen sorgte 2016 z.B. ihre Besetzung des Brandenburger Tors. Die Entstehung und rassistische Ideologie dieser rechtsradikalen Organisation werden ebenso Thema sein wie ihre Verbreitung und Praxis in Nordrhein-Westfalen. Für interessante Inputs sorgen Julian Bruns, Mitautor des Buches „Die Identitären". Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa“ (Unrast-Verlag, Münster), sowie Anna Herkenhoff, Mitarbeiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und für Demokratie im Regierungsbezirk Münster (mobim). Die Veranstaltung findet im Lesesaal der Stadtbücherei statt, der Eintritt ist frei. Rechtsradikale Personen sind explizit ausgeschlossen, ihnen ist der Zutritt zur Veranstaltung untersagt. Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe FLUTLICHT, in der es thematisch um Fanrechte, Fankultur, Politik und Antidiskriminierung geht und die in loser Folge an verschiedenen Orten innerhalb Münsters stattfindet. Speziell diese Veranstaltung stellt unseren Beitrag zum "Nie Wieder!" der Initiative Erinnerungstag im deutschen Fußball.

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Donnerstag, 25. Januar 2018, 18.60 Uhr / Schwanthalerstr, 65, München Gewerkschaftshaus

„Ein deutsches Mädchen – Mein Leben in einer Neonazi-Familie“

Im Oktober letzten Jahres veröffentlichte Heidi Benneckenstein ihre Autobiographie "Ein deutsches Mädchen - Mein Leben in einer Neonazi-Familie". Mittlerweile hat es der spannende Einblick in rechtsradikale Lebensrealitäten bereits in die eine oder andere Bestsellerliste geschafft. Wir freuen uns, sie am 25. Januar für eine Vorstellung ihres Buches und ein ausführliches Gespräch zu Gast zu haben! Die Veranstaltung der Löwenfans gegen Rechts findet im Rahmen des "Erinnerungstags im deutschen Fußball" der Initiative !Nie Wieder" statt.

Mittwoch, 24. Januar 2018, 19.30 Uhr / Eintracht Frankfurt Museum, Mörfelder Landstr. 362

„Fußball unterm gelben Stern - die Liga im Ghetto Theresienstadt 1943/44 “

Die NS-Propaganda stellte das Lager Theresienstadt als „jüdisches Siedlungsgebiet“ dar. Tatsächlich war es eine Zwischenstation zur Deportation in die Vernichtungslager. Schwer vorstellbar – aber es gab dort über zwei Jahre eine Fußballiga auf hohem Niveau und mit großen Zuschauerzahlen. Das von der jüdischen Selbstverwaltung im Lager organisierte Kultur- und Sportleben lässt sich nicht als Ablenkungsaktion der NS-Propaganda abtun. Überlebende betonten immer wieder, dass Fußballspielen oder Zuschauen einen „Augenblick der Menschlichkeit“ darstellte, in dem man sich als Individuum habe fühlen können. František Steiner verfasste eine berührende Geschichte des Fußballs im Lager Theresienstadt. Dr. Stefan Zwicker hat sie nun übersetzt, ausführlich erläutert, ergänzt und in historischen Zusammenhang gebracht. Im Rahmen des „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ stellt Dr. Stefan Zwicker das von ihm herausgegebene Buch vor.

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Samstag, 20. Januar 2018, 15.30 Uhr / Mainz

Aktion „Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt“ zum Spiel gegen Stuttgart

Im Rahmen des Heimspiels des 1. FSV Mainz 05 gegen den VfB Stuttgart sowie des 14. Erinnerungstages im Deutschen Fußball werden Vertreter beider Vereine und ihrer Fans unter dem Banner „Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt“ Menschen gedenken, die durch die Nazi-Diktatur und den Folgen ihrer Gräueltaten ihr Leben verloren haben. Die von beiden Vereinen und ihren Fans, dem integrativen Fußballverein FC Ente Bagdad, dem Fanprojekt Mainz e. V. sowie von "!Nie wieder - Initiative Erinnerungstag im deutschen Fußball" unterstützte Aktion soll verdeutlichen, dass Antisemitismus, Rassismus und Homophobie im Fußball keinen Platz haben.

Vor Anpfiff werden Fans beider Vereine sowie Spieler des FC Ente Bagdad ein großes Banner mit der Aufschrift „Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt“ in der OPEL ARENA präsentieren. Detlev Höhne, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FSV Mainz 05, Stefan Heim, Vorstand Finanzen, Verwaltung und Operations des VfB Stuttgart sowie Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, werden in einer kurzen Ansprache den Opfern gedenken und zur Erinnerung mahnen. Auch Serge Salomon, Enkel des ermordeten Eugen Salomon, wird der Gedenkrede als Gast beiwohnen.

Info

Mittwoch, 11. Januar 2018, 19 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft

Vergessene Vergangenheit? - Jüdische Akteure im Fußball

Podiumsdiskussion mit Marco Bode, Fabian Ettrich, Dr. Marcus Meyer und Dietrich Schulze-Marmerling.

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